Meine Haartransplantation in der Türkei - Istanbul

 

Erfahre alles über meine Haartransplantation in der Türkei.

 

Wo habe ich meine Haartransplantation durchführen lassen?

 

Ich habe mich dazu entschieden, meine Haartransplantation bei Dr. Balwi in Istanbul durchführen zu lassen.

Gebucht habe ich den Eingriff über Elithairtransplant. Anbei verlinke ich auch noch die Homepage des Anbieters.

 

 

Für welchen Eingriff habe ich mich entschieden und wieviele Grafts wurden transplantiert?

 

  • Ich habe mich bei meinem Eingriff für die FUE-Methode entschieden
  • Transplantiert wurden insgesamt 3.500 Grafts
  • OP-Termin am 12.07.2016

 

Welche Kosten sind durch die Haartransplantation entstanden?

 

Das Angebot habe ich über 3500 Grafts erhalten und diese Anzahl wurden auch letztendlich transplantiert. Für die 3500 Grafts habe ich 1.750,00 Euro gezahlt. Zusätzlich habe ich für einen Aufpreis von 150,00 Euro die PRP-Behandlung dazu gebucht. Für das Hotel waren dann nochmals 150,00 Euro für 2 Übernachtungen fällig. Unabhängig davon, bin ich aber 5 Übernachtungen geblieben. Dies habe ich separat abgeklärt. Daher gehe ich jetzt nur auf die Zahlen ein, die bei den üblichen 2 Übernachtungen anfallen. Gesamt waren es also 2050,00 Euro.

 

Die Flüge habe ich über Lufthansa gebucht. Zu Turkish Airlines konnte ich mich irgendwie nicht überwinden. Aber heute würde ich das eher anders machen, denn Turkish Airlines scheint wirklich eine gute Airline zu sein. Werde es irgendwann mal ausprobieren. Lufthansa war natürlich teurer und bei mir sind nochmals ca. 350,00 Euro für die Flüge angefallen. Habe aber auch Flüge ab 120,00 Euro aufwärts gefunden. Da kann man echt nichts sagen. Diese Flüge bekommt man aber meist nicht kurzfristig, eher wenn man seine Behandlung mittelfristig mit zwei, drei oder vier Monaten Vorlaufzeit plant.

 

 

Blog - Meine Haartransplantation

 

 

Einleitung:
 
Da ich den Gedanken einer Haartransplantation schon ein paar Jahre verfolge, habe ich mir immer wieder Angebote eingeholt und über diverse Haarkliniken informiert. Zu Beginn habe ich mich nur auf die deutschen Anbieter konzentriert, da mir diese preislich aber deutlich zu teuer waren und auch immer noch sind, habe ich in meine Suche auch Anbieter aus der Türkei einbezogen.
Über Google bin ich relativ schnell auf das Team von „Elithairtransplant“ aufmerksam geworden und ich fühlte mich relativ schnell angesprochen.
Also habe ich ein paar Bilder von meinen Haaren gemacht und ein Angebot angefordert. Die Rückmeldung hat nur ein Tag auf sich warten lassen und preislich war es wirklich unschlagbar. So verlockend es im ersten Moment geklungen hat, so schnell hat sich auch Skepsis breit gemacht.
Warum wird der Eingriff in der Türkei so viel günstiger angeboten? Eine genaue Erklärung habe ich noch keine gefunden, aber genauso wenig habe ich negative Berichte gefunden. Meist nur Meinungen von Leuten, die eigentlich gar nicht in der Lage sind, sich eine Meinung darüber zu bilden, weil sie a) keinen Eingriff dort haben machen lassen und b) auch niemanden kennen.
Also sind es meiner Meinung nach überwiegend Vorurteile oder vielleicht auch Neid, weil der eigene Eingriff teurer war. Davon lasse ich mich aber nicht beeindrucken und riskiere den Schritt bei Elithairtransplant.
 
Generell ist es sehr schwierig wirklich seriöse Meinungen oder Erfahrungsberichte zu erhalten. Das ist auch der Grund, warum ich mich dazu entschieden habe, diesen Blog zu schreiben.

 

Ich will Interessierten meine Erfahrungen und meine Meinung zu dem Eingriff schildern und eine kleine Hilfestellung bei der Entscheidungsfindung bieten.

 

 

 

Die Buchung:
 
Nachdem ich das Angebot erhalten habe, sind natürlich eine Menge Fragen aufgekommen. Diese habe ich mit Herrn Serdar Öztürk aus Berlin besprochen und habe zu jeder meiner Fragen eine ausführliche Antwort erhalten. Dies hat einen guten Eindruck auf mich gemacht und auch nichts fundiertes Negatives über Elithairtranspant im Internet zu finden ist, kam ich zu dem Entschluss, den Eingriff in Istanbul durchführen zu lassen.
Eine Bekannte hat Familienangehörige in der Türkei. Sie erzählte mir, dass in Istanbul sehr viele Menschen auf der Straße zu sehen sind, die eine Haartransplantation dort gemacht haben. Zudem wäre der Stadtteil Şişli bekannt für Schönheitsoperationen und die Klinik ist auch ziemlich neu. Sie sagte mir, dass die sich dort gar nicht erlauben könnten, schlecht zu arbeiten.
Das hat mir zusätzlich Sicherheit in meiner Entscheidung gegeben.
 
Der Eingriff wird am 12.07.2016 erfolgen. Die Voruntersuchung findet am 11.07.2016 statt.
Ich werde aber bereits am Freitag den 08.07.2016 in die Türkei fliegen, weil ich mir vorher noch die Stadt anschauen möchte. Werde mich also ab Freitag fortlaufend melden und ein kleines Feedback hinterlassen.
 
Ich wünsche bereits jetzt (Montag 04.07.2016) allen Lesern viel Spaß beim verfolgen meiner Beiträge.

 

 

 

09.07.2016 - Die Anreise
 
Heute habe ich die Reise nach Istanbul angetreten. Mein Flug ging von Frankfurt nach Istanbul (Atatürk)
Nachdem die Passkontrolle sehr sehr lange gedauert hat, war es nicht überraschend, dass ich schon von einem Fahrer erwartet wurde. Er hat sich mein Gepäck geschnappt und wir sind den Flughafen raus, über eine Straße in ein Parkhaus. Von dort ging es direkt zum Hotel. Auf der Straße war heute weniger Verkehr als bei der Passkontrolle, so dass ich bereits nach 20 Minuten im Hotel angekommen bin.
Check-In war sehr freundlich und ging ganz schnell.

 

 

 

09.07.2016 - Meine ersten Eindrücke
 
Mein Eindruck ist immer noch durchweg positiv. Alle haben mich hier sehr freundlich empfangen. Das Hotel und speziell das Zimmer ist sehr großzügig und wirklich wunderschön. Die Klinik liegt unmittelbar neben dem Hotel und ist nur noch von einem weiteren Gebäude getrennt. Es sind fußläufig wirklich nur um die 100 Meter. Geht also ganz schnell.
 
Die Gegend habe ich auch schon ein wenig erkundet. Es gibt viele kleine Geschäfte, Restaurants und Dönerläden. Verhungern und verdursten muss man hier also nicht und man ist auch nicht auf das Hotel angewiesen, was diesen Punkt betrifft.
Zwei kleine Parks sind auch direkt in der Nähe, Straße aber stark befahren. Hoffe dies wird bis heute Abend noch etwas ruhiger. Man hört es schon auf dem Zimmer. Stört mich bis jetzt aber noch nicht so sehr. Ich lasse mal die ersten Bilder sprechen.
 

 

 

 

10.07.2016 & 11.07.2016 - Tag 2 und Tag 3 (Erstbesuch der Klinik)
 
Am zweiten Tag habe ich die Zeit genutzt und habe die Stadt besichtigt. Da dies vermutlich weniger Interessant ist, habe ich lediglich ein paar Bilder "Reisebilder Istanbul" beigefügt. Interessierte können sich diese dort gerne anschauen.
 
Heute am Sonntag, mein dritter Tag in Istanbul, wurde ich morgens überraschend von der Klinik kontaktiert. Eigentlich sollte das Ausfüllen der Papiere und die obligatorische Blutuntersuchung erst morgen am Montag stattfinden, aber nun hat sich heute schon jemand gemeldet. Also haben wir uns um 11 Uhr in der Hotellobby getroffen. Da Sonntags nicht gearbeitet wird, war auch leider keine Übersetzerin dabei, diese soll aber ganz sicher am Tag des Eingriffs vor Ort sein. Nur heute ist eine Ausnahmesituation gewesen, da Sonntags wie bereits erwähnt, niemand arbeitet. Ich hatte aber auch keine Probleme mit der englischen Sprache. Für das was heute auf dem Plan stand, hat es dicke ausgereicht.
Es gab wohl etwas Verwirrung, da man den Eingriff zunächst für morgen planen wollte, es dann aber wie vereinbart auf Dienstag gelegt hat. Ich warte zwar noch auf eine finale Information, aber habe bereits nach Rücksprache mit Deutschland die Information bekommen, dass der Eingriff definitiv am Dienstag stattfindet.
Was wurde heute gemacht? Heute wurde nur mein Ausweis kopiert, damit die Patientendaten aufgenommen werden können. Zudem habe ich ein Dokument erhalten und unterschreiben müssen, auf dem aufgeführt wurde, dass ich als private Person behandelt werde und alle anfallenden Kosten aus eigener Tasche bezahle. Im Grunde nichts dramatisches, nur eine Sicherheit für die Klinik, dass diese nicht auf den Kosten sitzen bleibt.
Dann sind wir mit dem Aufzug auf Ebene -3 gefahren. Dort befindet sich der Operationsraum und dort soll ich mich am Dienstag einfinden. Noch eine Etage tiefer auf -4 wurde mir Blut abgenommen. So eine schmerzfreie Blutabnahme habe ich noch nie erlebt. Habe auf den Einstich gewartet, da war im Grunde schon fast alles passiert.
Das war auch schon alles. Anbei lasse ich mal wieder Bilder vom inneren der Klinik sprechen. Zumindest von den Teilen, die ich bisher gesehen habe. Zudem auch mal ein paar Bilder von meinen Haaren, damit man sehen kann, wie die derzeitige Situation ist.
Am Dienstag folgt dann der Eingriff. Ich werde berichten. ;-)

 

 

12.07.2016 - Tag der Operation
 
Zunächst mal entschuldige ich mich für den etwas verspäteten Post. Die Operation wurde gestern durchgeführt, dies hat 7,5 Stunden gedauert und abends war ich etwas erschöpft, so dass ich nichts mehr geschrieben habe.
Heute war der Tag meiner Rückkehr. Bin vor einer Stunde zu Hause die Tür rein gekommen.
Bitte geduldet euch noch heute Abend, dann werde ich ausführlich berichten und auch einige Bilder sprechen lassen. ;-)
 
So ... Bilder sind hochgeladen, jetzt beginne ich mit dem Bericht.
Mein Termin war für 8:00 Uhr angesetzt. Es wurde mit einer Besprechung begonnen und es immer jemand anwesend, der auf Deutsch übersetzt. Mit Dr. Balwi könnte man sich aber auch gut auf Englisch verständigen.
Zuerst wurden die Blutwerte betrachtet, speziell drei Werte die für das Anwachsen der Grafts eine Rolle spielen. Leider habe ich vergessen eine Kopie zu machen, daher kann ich jetzt gar nicht mehr sagen welche drei Werte gekennzeichnet wurden. Eine weitere Kontrolle sind Krankheiten wie Hepatitis B, Hepatitis C, Syphilis und HIV.
Ich glaube bei einem positiven Hepatitis-Ergebnis könnte man trotzdem operieren, dies wäre aber mit Zusatzkosten verbunden, da der Mikromotor nur für diese eine Behandlung genutzt werden darf. Bei den anderen beiden darf nicht operiert werden.
Bei mir war jedenfalls alles ok. Es wurden noch Allergien, bereits erfolgte Operationen, Haartransplantationen und Medikamente die man regelmässig einnimmt besprochen. Danach hat Dr. Balwi sich das Haarbild genau angeschaut und auch nach Haarausfall in der Familie gefragt. Wie sich dieser bei denen entwickelt hat und wie es heute aussieht.
Dies spielt eine Rolle für die Zeichnung der Haarlinien, da er sehr großen Wert auf ein gutes Ergebnis legt. Er sagte das mein Haarausfall noch nicht abgeschlossen ist und sich speziell am Hinterkopf noch ausbreiten wird. Dafür soll ich die nächsten 6 Monate Tabletten einnehmen. Diese darf ich aber erst 14 Tage nach der Transplantation zum ersten Mal einnehmen.
Nach der erfolgten ausführlichen Besprechung die gute 30-45 Minute dauerte ging es zum anzeichnen der Haarlinien. Hierfür musste ich die Augenbrauen hochziehen, damit die Muskulatur der Stirn zum Vorschein kommt. Diese Muskeln geben vor, bis zu welcher Stelle maximal transplantiert werden kann oder besser gesagt sollte. Nach dem Anzeichnen der Haarlinie wird man nach seiner eigenen Meinung gefragt, ob man damit zufrieden ist. Änderungen können dann noch erfolgen. Ich hätte die Linie an den Seiten gerne noch weiter nach vorne gesetzt, aber er meinte, dass es dann nicht mehr natürlich aussehen würde. Die Erklärung dazu klang absolut plausibel, also beließen wir es bei der angezeichneten Linie.
Der nächste Gang führte uns ins Rasierzimmer. Hier werden alle Haare abrasiert. Für mich war das vor dem Eingriff der Punkt, vor dem ich am meisten Angst hatte. Nicht wegen der Schmerzen, sondern mit einer Glatze rumlaufen zu müssen. Heute kann ich sagen, dass es bei den meisten die ich gesehen habe gar nicht schlimm ausgesehen hat und auch bei mir konnte ich mich relativ schnell damit anfreunden.
Vor dem Anzeichnen der Haarlinie und der Rasur musste ich noch meinen Oberkörper entkleiden, da man einen Umhang bekommt, den man anziehen soll. Daher ist es sehr wichtig, die richtige Kleidung mitzuführen, da man das T-Shirt nach der OP wieder anziehen muss, ohne die Haare zu berühren. Ich hatte ein Polo-Shirt an und dies trage ich seit 2 Tagen, da mir das Risiko zu groß ist, etwas an den eingesetzten Graft zu zerstören. Wenn ihr dies anders handhaben wollt, denkt an geeignete Kleidung, die ihr bedenkenlos an- und ausziehen könnt, ohne den Kopf zu berühren.
Bis jetzt war schon über eine gute Stunde an Zeit vergangen und es ging in den OP. Die Liegen sind bequem und elektronisch verstellbar. Dies scheint in der Türkei wohl nicht selbstverständlich zu sein. Die komplette Ausstattung war sehr hochwertig.
Im OP legte ich mich zuerst auf den Rücken, bekam eine Kanüle in den Arm, über die eine Infusion lief und später auch Blut entnommen werden konnte für die PRP-Behandlung.
Dann folgten die gefürchteten Spritzen. Normalerweise beginnt man mit der Entnahme der Grafts im ersten Schritt und öffnet im zweiten Schritt die Kanäle. Mein Haarbild hat es aber hergegeben, dass zuerst die Kanäle geöffnet wurden und erst im zweiten Schritt die Grafts entnommen wurden.
Demanch gingen die ersten Betäubungsspritzen in den Vorderkopfbereich. Diese empfand ich gar nicht so schlimm. Angenehm ist natürlich was anderes, aber absolut gut auszuhalten. Es tut auch nicht die Spritze an sich weh, sondern das Betäubungsmittel, welches den Schmerz bereitet. Es wurden glaube ich um die 15 Spritzen gesetzt und danach wurde 5 Minuten gewartet, bis die Wirkung vollständig da ist. Jetzt konnte eine Assistentin die Kanäle öffnen. Ich habe mir sagen lassen, dass jeder Mitarbeiter im Team auf einen bestimmten Arbeitsschritt spezialisiert ist, um die besten Ergebnisse zu erzielen. Diese Dame macht also wirklich nichts anderes als die Kanäle zu öffnen und weiß ganz genau was sie da tut. Das Zeitgefühl habe ich völlig verloren. Glaube eine bis eineinhalb Stunden dauerte das öffnen der Kanäle. Aber die gingen wirklich gut vorbei. Das Betäubungsmittel macht etwas müde und so döst man wohl ein wenig vor sich hin. Schmerzen hatte ich dabei absolut keine verspürt.
Erster Schritt abgeschlossen, so folgte der zweite. Ich musste mich auf den Bauch legen, da jetzt die Grafts entnommen werden sollten. Aber zuerst standen mal wieder die Spritzen auf dem Programm. Im Hinterkopfbereich war es wirklich unangenehm und nicht wie im Vorderkopfbereich. Die ein oder andere Stelle hat schon ganz schön gezogen. Aber das musste ich nur 2-3 Minuten aushalten, dann war es ok. Der jeweilige Schmerz dauerte auch nur ein paar Sekunden. Aber die Vielzahl macht es aus. Es ist aber auch nicht so, dass man Angst haben muss. Es ist unangenehm ja, aber auch auszuhalten.
Nachdem die Wirkung eingesetzt hat, machte sich Dr. Balwi ans Werk und entnahm die ersten Grafts. Diesen Schritt führt er immer selbst durch, weil er die Qualität beurteilen muss und auch den Mikromotor auf die richtige Größe einstellen muss. Nach einer gewissen Zeit, wenn die Qualität sichergestellt ist, übergibt Dr. Balwi wieder an eine Assistentin oder Assistenten. Das weiß ich ehrlich gesagt schon gar nicht mehr, weil ich in dieser Phase total weggedöst war. Ich wurde irgendwann wieder mit einem "Good Morning Mister"geweckt. Da war die Prozedur auch schon überstanden. Schmerzen auch hier absolut keine. Sonst könnte man vermutlich auch nicht einschlafen.
Mein Kopf wurde jetzt etwas eingepackt, mit Kühlakkus versehen und dann durfte ich aufstehen und es stand ein Mittagessen für mich bereit. Etwas schläfrig habe ich alles aufgegessen und danach ging es zum letzten der drei Schritte, dem Einsetzen der Grafts. Dies erfolgte wieder sitzend - liegend und die Betäubung hatte immer noch nicht in ihrer Wirkung nachgelassen. Also war auch dieser Schritt absolut Schmerzfrei und wurde beidseitig zur gleichen Zeit durchgeführt. Egal in welcher der drei Phasen, wenn man etwas gespürt hat, musste man es nur sagen und es wurde nachgespritzt. Über die Tage die ich vor Ort war, habe ich 4 andere deutsche im Hotel oder in der Klinik kennengelernt. Einer wurde schon Montags operiert, zwei mit mir am Dienstag und einer folgte am Mittwoch. Bei denen lief es wie bei mir, zwei beklagten sich aber über Schmerzen beim Einsetzen der Grafts. Ich habe dabei keinerlei Schmerz gefühlt.
Nach insgesamt 7,5 Stunden war ich gegen 17:20 Uhr erlöst und überglücklich, alles hinter mich gebracht zu haben.
Man muss allerdings noch etwas warten und bekommt die Medikamente erklärt und auf Dinge aufmerksam gemacht, die man unbedingt beachten soll. Dies steht aber auch alles nochmals auf ein paar Seiten beschrieben. Diese erhält man mit den Medikamenten und den Pflegemitteln mit.
Nach 20-30 Minuten ging es dann noch einmal an das Waschbecken. Die behandelten Stellen wurden mit heißen Tüchern belegt, dies soll die Blutung endgültig stillen. Dauerte auch ca. 10 Minuten und danach durfte ich gehen. Bevor ich gegangen bin, wollte Dr. Balwi aber nochmals kontrollieren und hat das Ergebnis als gut beurteilt. Bis auf ein paar Schwellungen, die aber völlig normal sind, alles ok.
Man soll sich nach der OP etwas ausruhen. Empfohlen werden 3-4 Stunden, da es aber schon spät war und ich auch noch essen gehen wollte, habe ich mich nur eine Stunde hingelegt und etwas geschlafen. Durch die Betäubungen hatte ich richtig kalt.
Während der OP bekommt man eine Decke, aber auch im Hotelzimmer hatte ich richtig gefroren. Da ich keine Jacke dabei hatte, sondern nur einen Pullover den ich nicht über den Kopf ziehen wollte, habe ich zum Bademantel gegriffen und bin zum essen gegangen. Ab einem bestimmten Punkt ist die Hemmschwelle überschritten und man hat nichts mehr zu verlieren. ;-)
Aber es macht auf mich den Eindruck, dass alle Leute in der Umgebung die für uns ungewohnten Bilder kennen. Man erweckt keinerlei aufsehen. Es gibt zwar viele Restaurants in der Umgebung, aber ich habe der Einfachheit im Hotel gegessen.
Nach dem Essen war mir auch nicht mehr kalt und ich habe die ersten Tabletten genommen.
Schmerztabletten zwar auch, weil es am gleichen Abend im Stirnbereich etwas gezwickt hat, aber das waren die einzigen geblieben. Etwas blöd ist, dass man nur auf dem Rücken schlafen darf und der Kopf mind. 30° erhöht liegt. Dafür gibt es auch ein Nackenkissen auf dem man schlafen soll. Das wird auf Dauer etwas unbequem. Da muss ich aber auch heute und die nächsten 3 Nächte durch. Danach ist alles ok.
 
Fazit: Alles top, absolut Daumen hoch. Alles hat auf mich einen äußerst guten Eindruck gemacht und speziell Dr. Balwi kam sehr sehr kompetent rüber. Der lebt für diesen Job und ist täglich 12-14 Stunden in der Klinik. Wirklich super! Ich will keine Werbung machen und es soll auch nicht so klingen, aber bei Dr. Balwi kann meiner Meinung nach jeder völlig unbedenklich buchen.
Zufälligerweise hatte auch noch ein Patient vorbeigeschaut, der seine Transplantation vor 15 oder 16 Monaten hatte. Dieser hatte 5600 Grafts eingesetzt bekommen. Wenn man sich das Ergebnis angeschaut hat, würde man niemals auf die Idee kommen, dass da jemals etwas dran gemacht wurde. Das sah völlig natürlich und ganz normal aus. Ich hatte in allen Tagen wirklich keine Situation erlebt, wo ich was schlechtes sagen könnte. Damit aber nicht alles zu positiv klingt, will ich trotzdem noch etwas anmerken. Man muss sich bewusst sein, dass man nicht in Deutschland, sondern in der Türkei ist. Was die Behandlung angeht, macht das keinen Unterschied, aber die Mentalität der Menschen ist eine andere. Wenn ein Assistent also mal neben euch sitzt und vor sich hin döst, bis sein Einsatz kommt oder ein paar SMS Nachrichten verschickt werden, das Handy klingelt oder auf dem Kaugummi geknatscht wird, dann ist dies dort wohl normal. Aber genau das hat mir ein lockeres und nicht so verklemmtes Gefühl vermittelt. Man muss die Leute nehmen wie sie sind und sollte damit kein Problem haben. Was das Ergebnis angeht, hat dies aber keinen Einfluss. Auch die ganzen Bilder die gemacht habe, haben niemanden gestört und es war eine sehr lockere Atmosphäre mit etwas Spaß dabei.
 
Gibt es noch Fragen oder habe ich etwas vergessen? Dann könnt ihr gerne im Gästebuch kommentieren. Gehe anschließend auf die Frage ein. Aber im Groben sollte es das gewesen sein?

 

 

13.07.2016 - Die Nachkontrolle
 
Dann will ich jetzt mal etwas ausführlicher auf die Nachkontrolle eingehen.
Der Termin wurde für 9:00 Uhr vereinbart, da ich um 10:30 Uhr bereits den Transfer zum Flughafen hatte.
Die Nacht habe ich recht gut hinter mich gebracht, musste nur ab und an mal aufstehen, weil es wirklich anstrengend ist nur auf dem Rücken zu liegen. Schmerztabletten waren keine mehr nötig und am nächsten Morgen war es auch schon ein ganz anderes Gefühl. Fast als wäre nie etwas gewesen. Davon war ich selbst überrascht.
Man soll ja auf einem Nackenkissen schlafen, welches man in der Klinik bekommt. Es wird einem auch gesagt, dass eine gelbe Flüssigkeit ausgeschieden wird, das wäre vollig normal. Also habe ich vorsorglich das Nackenkissen in ein Handtuch gepackt, was sich am nächsten Morgen als Kluge Entscheidung erweisen sollte. Ausscheidungen sieht man auf dem Foto.
Der erste Gang führte mich zum Frühstücksbuffet, wo ich auch zufälligerweise alle anderen Deutschen getroffen habe. Die hatte es alle gegen

7:00 Uhr / 7:30 Uhr aus dem Bett getrieben. Die Schilderungen waren alle ziemlich identisch. Nur bei den Schmerzen waren wir nicht ganz konform. Wie ich bereits geschrieben hatte, tat das Einsetzen der Grafts bei zweien ein wenig weh. Da halfen auch die Betäubungsspritzen nicht mehr. Ich habe davon allerdings überhaupt nichts gespürt.
Nach dem Essen habe ich den Koffer gepackt und bin in die Klinik. Dr. Balwi hat mich gleich gesehen und gesagt, dass er sofort kommt und sich alles anschaut. Ein Kollege ist ihm aber zuvor gekommen, so ging es erst einmal wieder zum Waschbecken. Dort wurde mir der Verband abgenommen und die Stelle des Spenderbereichs gesäubert. Im Anschluss wurde noch ein "Anti-Septikum" auf die Stelle aufgetragen. Ich vermute um Infektionen vorzubeugen und um die Stelle zu desinfizieren. Sah rötlich aus, ähnlich wie Jod. Bin aber nicht näher darauf eingegangen. Dr. Balwi führte es auch in der Zwischenzeit zu uns und er schaute noch einmal ganz kritisch über die eingesetzten Grafts. Er war sehr zufrieden und hat gesagt, dass alles gut aussieht. Abschließend fand noch ein letztes Gespräch statt, in dem wieder auf alles eingegangen wurde, auf was man achten soll. Ich bekam noch das Stirnband und den Hut, der kam bisher aber noch nicht zum Einsatz. Das Stirnband soll man aber die ersten 5 Tage tragen und mir wurde empfohlen, über das Stirnband nach oben zu massieren, um die restlichen Schwellungen in den Hinterkopf zu bekommen, von wo sie ausgeschieden werden. Stichwort gelbe Flüssigkeit. Das Beschrieben könnt ihr ebenfalls auf den folgenden Bildern wieder sehen.
Gegen 9:40 Uhr bin ich wieder ins Hotel, habe noch ein wenig geruht und um 10:30 Uhr ging es zum Flughafen. Dieses Mal dauerte die Fahrt etwas länger, da wesentlich mehr Verkehr gewesen ist, als bei meiner Ankunft. Wir sind gute 45 Minuten gefahren. Alles weitere verlief Planmässig und um 13:55 Uhr ging der Flieger nach Frankfurt.


Alles absolut Schmerzfrei und ohne Komplikationen.

 

 

14.07.2016 - Der erste Tag zu Hause und die erste Haarwäsche
 
Auch die erste Nacht zu Hause habe ich gut überstanden und freue mich darauf, dass ich jetzt nur noch 3x auf dem Rücken schlafen muss. Es waren wieder ein paar Ausscheidungen auf dem Handtuch, aber wesentlich weniger als am Tag zuvor. Bilder werden folgen. Für den heutigen Tag steht die erste Haarwäsche auf dem Plan.
Zuerst soll man die Lotion auftragen und 45 Minuten einziehen lassen. Hier war ich mir etwas unsicher, aber man hat den Dreh relativ schnell raus. Man soll nicht zuviel reiben, damit man nichts beschädigt.
Nach der Einwirkzeit von 45 Minuten, habe ich die Lotion mit einer Sprühflasche vom Kopf "gewaschen". Das hat ganz gut geklappt und ist eine sichere Methode. Danach soll das Shampoo genutzt werden. Dieses ist von der Konsistenz schaumig. Man muss es in der Hand nur etwas anfeuchten und dann kann man es auf dem Kopf verteilen. Im Anschluss wieder mit der Sprühflasche auswaschen. Dabei verfärbte sich das Wasser welches vom Kopf runter lief ein wenig rot. Gehe mal davon aus, dass ich es dann auch richtig genutzt habe. Die Haarwäsche inkl. der Lotion steht jetzt täglich auf dem Programm. Schaue mal was es noch zu berichten gibt, und melde mich dann wieder.
 
Wenn noch Fragen bestehen, gerne über die Kommentarfunktion im Gästebuch. Hoffe ich konnte bis jetzt ein paar Eindrücke vermitteln, wie alles abläuft und in welche Hände man sich begibt.

 

 

16.07.2016 - Stand an Tag 4 nach der Operation
 
Heute will ich mal wieder berichten, wie es aktuell aussieht.
Gestern war es mir nicht so gut. Ich hatte zwar keine Schmerzen, aber im Allgemeinen hatte ich mich etwas Schlapp gefühlt. Ich denke man sollte in den ersten Tagen wirklich Ruhe halten, auch wenn es einem eigentlich gut geht. Der Eingriff, die Rückreise und alles drumherum gehen wohl doch nicht ganz spurlos an einem vorbei.
Bei mir kam jetzt noch erschwerend hinzu, dass mein Schlafrythmus durcheinander geraten ist, weil ich am Abend  eingenickt bin und dafür die halbe Nacht nicht mehr schlafen konnte. Zudem empfinde ich es als nicht sehr komfortabel auf dem Rücken zu schlafen. Aber morgen habe ich es endlich geschafft, kann das Stirnband ausziehen und auch mal wieder auf der Seite schlafen.
Die betroffenen Stellen machen mir gar keine Probleme, heute beginnt der Spenderbereich ein wenig zu ziehen, da die Haut etwas trocken wird. Dies kann man aber mit der Lotion immer wieder anfeuchten. Werde ich also mal probieren. Ist jetzt aber nicht schlimm oder unangenehm. Man merkt es einfach. Was ich als etwas unangenehmer empfinde sind die Wasserablagerungen, die noch in meinem Kopf sind. Da merkt man richtig, wie diese durch den Kopf wandern, je nach Lage des Kopfes.
Schmerztabletten habe ich immer noch keine genommen (bis auf die beiden nach der Operation), das Medikament gegen die Schwellungen habe ich gestern zum letzten Mal eingenommen, so dass jetzt nur noch die Antibiotika auf dem Programm steht, bis die Packung aufgebraucht ist. Die tägliche Haarwäsche habe ich immer durchgeführt und habe mittlerweile auch etwas Routine. Wenn man zum ersten Mal alleine zu Hause im Bad steht, ist es etwas unangenehm, da man nichts falsch machen will, aber heute sah das schon ganz anders aus. ;-)
Dann gibt es jetzt noch ein paar Bilder, damit man den Heilungsprozess verfolgen kann.

 

 

19.07.2016 - Eine Woche nach dem Eingriff
 
Eine Woche ist es jetzt schon her und es heilt alles ganz gut ab. Das Stirnband benutze ich seit gestern nicht mehr, Schwellungen im Gesichtsbereich, die bei mir nur minimal waren, sind nicht mehr vorhanden. Nur der Entnahmebereich schmerzt noch etwas, ist gerötet und es steckt noch eine kleine Schwellung darin. Zudem ist der Hinterkopfbereich relativ warm / "heiß".
Antibiotika habe ich heute die letzte Tablette genommen. Nehme aber noch zur Unterstützung seit zwei Tage Ibuprofen 400mg - 3x täglich. Dann hat man keinerlei Schmerzen und ich denke für die Entzündungsherde wird dies auch nicht schlecht sein. Man könnte zwar locker auf die Tabletten verzichten, aber es ist einfach angenehmer und der Kopf ist nicht mehr so im Fokus, wenn man eine Tablette nimmt. Man muss ja nicht mehr an den Stellen rumspielen, wie es unbedingt sein muss. Das ist nämlich gar nicht so einfach.
Freitag letzte Woche habe mir ein paar Hilfsmittel bestellt. Unter anderem Perfectil. Die sind gestern bei mir angekommen und davon werde ich jetzt täglich eine Tablette (für die nächsten 6 Monate) einnehmen. So wurde es von Dr. Balwi empfohlen.
Biotin-Shampoo und Biotin-Spray habe ich ebenfalls bestellt. Das Spray ist schon angekommen, das Shampoo noch nicht. Aber das brauche ich derzeit eh noch nicht. Werde diese Produkte dann später mal zeigen.
Anbei der aktuelle Stand und die Entwicklung nach einer Woche. Zudem auch noch Bilder von den Tabletten (Perfectil) und ein Tipp, wie sich die Lotion am einfachsten auftragen lässt. Am leichtesten geht es, wenn die Lotion über zwei-drei Finger auf den Kopf getupft wird, damit die Stellen schön dick eingweicht werden.
 
Was ich noch anmerken möchte: Ich habe vor dem Eingriff mehr Gedanken daran verschwendet, wie man nach einer oder nach zwei Wochen aussieht und ob man dann wieder gesellschaftsfähig ist. Man sollte aber auch bedenken, dass es kein kleiner Eingriff ist und der Kopf schon ganz schön zu arbeiten hat. Man fühlt sich ziemlich schlapp und ist fertig. Auch nach draußen treibt es einen nicht wirklich. Vor allem weil jetzt schönes Wetter ist, ist es nicht sehr angenehm. Der Körper zeigt einem schon recht deutlich, dass er nicht in die Sonne will. Diesen Aspekt kann man bei seiner Terminwahl auch mit in Betracht ziehen. ;-)
 

 

 

22.07.2016 - Tag 10 - der Tag an dem die Grafts fest sein sollen
 
Heute ist Tag 10 nach der Operation. Man sagt das ab diesem Tag die Grafts wirklich fest sein sollen und man damit beginnen kann, den Kopf von Verkrustungen zu befreien. Ab dem 13. Tag soll der Kopf frei von sämtlichen Verkrustungen sein.
Bei mir war das bereits gestern der Fall gewesen, dass keine Verkrustungen mehr zu sehen waren. Ab einem bestimmten Moment fallen diese bei leichten Berührungen schon ab. In dieser Phase muss man wirklich aufpassen, dass man nicht zu sehr an den Haaren herum spielt.
Es gibt noch ein paar Stellen auf dem Kopf, die sich taub anfühlen. Dies ist aber völlig normal und stört mich nicht wirklich. Das unangenehmste an der ganzen Operation ist meiner Meinung nach das Brennen und Ziehen im Entnahmebereich. Dieser ist bei mir immer noch geschwollen und verursacht Schmerzen. Daher nehme ich immer noch Ibuprofen, um es angenehmer zu gestalteten. Hatte die letzten beiden Tage versucht darauf zu verzichten, meine Vorhaben aber schnell wieder über Bord geworfen.
Die Pflegeprodukte wie Biotin-Shampoo und Biotin-Spray sind inzwischen auch angekommen. Füge mal ein Foto bei, auf dem diese zu sehen sind. Ich bin rein nach den Rezessionen gegangen und weiß bis jetzt noch nicht wirklich, ob es eine gute Wahl ist. Aber denke die Produkte sind schon ok.
Habe mir auch bereits sagen lassen, dass man diese vor Ort in Drogeriemärkten günstiger bekommt, als teilweise im Internet. Ich wollte aber erst einmal etwas bestellen und nicht die ganzen Läden abklappern und suchen müssen.
Das Biotin-Spray kam bereits gestern zum ersten Mal zum Einsatz. Shampoo werde ich erst ab Tag 13 nutzen.
 
Zwischenzeitlich hatte ich auch nochmals Kontakt mit Elithairtransplant, da nach so einem Eingriff vermehrt Fragen auftreten. Auch nach der Operation bekam ich schnell ausführliche Antworten auf meine Fragen, so dass man auch nach dem Eingriff nicht alleine da steht. Bis jetzt bereue ich meine Wahl in keiner Weise ... im Gegenteil. Ich bin sehr zufrieden und bis jetzt sieht ja schon gut aus. Bleibt nur zu hoffen, dass nicht all zu viele Haare in den nächsten Wochen wieder ausfallen.
 

 

 

25.07.2016 - Tag 13 - das Gröbste ist überstanden
 
Ab dem heutigen Tag sollte das Gröbste überstanden sein. Man darf ab heute wieder normal duschen, auf die Sprühflasche kann verzichtet werden und der Kopf sollte frei von Verkrustungen sein.
Dies war bei mir bereits vor ein paar Tagen der Fall, daher ändert sich ab heute eigentlich nur, dass ich wieder normal duschen kann und die Haare auch unter der Dusche waschen kann. Trotzdem ist man immer noch etwas Vorsichtig. Ich habe heute erneut zur Sprühflasche gegriffen und alles so wie in den letzten Tagen behandelt. Das "Heiligtum" will ja schließlich beschützt werden. ;-)
Allerdings habe ich heute zum ersten Mal das Biotin-Shampoo verwendet und die Haare damit gewaschen. Danach noch das Spray verwendet und einwirken gelassen.
Schwellungen habe ich so gut wie gar keine mehr, Schmerzen oder Brennen im Entnahmebereich hat auch schon vor 2 Tage nachgelassen. Ich habe die Stelle am Freitag mehrmals mit Bepanthen Wund- und Heilsalbe eingerieben. Seither hat sich die Situation merklich verbessert. Es kann Zufall gewesen sein oder die Salbe hat eine gute Wirkung erzielt.
Ein paar Dinge gibt es jetzt noch zu beachten: Starke Anstrengung sollte immer noch vermieden werden. Leichtes Fitness oder leichtes Joggen ist erlaubt, so lange es keinen Druck im Kopf verursacht. Auf Grund der derzeitigen Temperaturen werde ich aber darauf verzichten, denn Sonne und Sauna sollte man ebenfalls noch meiden. Genauso wie Schläge gegen den Kopf (z.B. bei Ballspielen) und Kratzen sollte man auch nicht.
Da es ab jetzt nicht mehr so viel zu sagen gibt, werde ich die Häufigkeit der Posts reduzieren, es sei denn es gibt etwas Interessantes zu berichten. Ich werde unterhalb des Blogs aber immer ein aktuelles Bild hochladen, welches ich möglichst aktuell halten möchte, so dass man jederzeit den aktuellen Stand sehen kann. Anbei noch ein paar Bilder von heute.
 

 

 

30.07.2016 - Die Haare beginnen langsam auszufallen (Tag 18 nach der OP)
 
Nach der großen Euphorie scheinen die Haare jetzt langsam wieder auszufallen, was ja völlig normal ist. Man sagt das würde am Sauerstoffmangel liegen. Es gibt zwar ein paar wenige Menschen, wo dieser Ausfall nicht so stark ist, aber in der Regel sollen 80-90% der Haare wieder ausfallen, bis diese nach drei Monaten mit dem Wachstum beginnen.
Daher werde ich auch auf diese Phase etwas genauer eingehen, da man natürlich jedes einzelne Haar am liebsten festhalten möchte und der Ausfall nicht so schön ist.
Auf den Bildern sieht man wie die ausgefallenen Haare aussehen. Man sieht auch, dass die transplantierten Stellen (im Vergleich zu den Vortagen) wesentlich dünner aussehen.

 

 

03.08.2016 - 3 Wochen nach der OP
 
Heute ist es mal wieder an der Zeit ein Update zu posten. Wie ich in meinem letzten Post bereits erwähnt habe, sind einige Haare auf der Strecke geblieben. Vorne geht es eigentlich noch. Es ist zwar schon etwas dünner geworden, aber vorne fällt es gar nicht mal so sehr auf.
Die Stelle oben sieht hingegen schon etwas kahler aus und da sieht man es auch deutlich, jetzt wo die Haare wieder länger werden.
Natürlich liefere ich auch noch das passende Bildmaterial.
 
Der Entnahmebereich ist immer noch etwas gerötet und dort merkt man eigentlich auch am meisten. Die Stelle ist nach wie vor empfindlicher. Schmerzen habe ich keine, aber man merkt es schon, dass dort etwas gemacht wurde. Ich würde es eher als jucken und kribbeln bezeichnen. Ich nutze für diese Stelle auch noch immer die Lotion. Habe das Gefühl, dass der Entnahmebereich dadurch etwas entspannter wirkt. Werde in meinem nächsten Beitrag auf noch über die Reaktionen der Mitmenschen berichten, wie diese auf die Operation reagiert haben und welche Erfahrungen ich bis jetzt mit meiner Entscheidung gesammelt habe.
 
Wie kommt eigentlich der „Spenden-Button“ an? Ich habe mir nicht viel davon versprochen und dies hat sich bis jetzt auch bestätigt, da wirklich gar keine Resonanz darüber kommt. Ist es unverschämt, ist der Betrag zu hoch? Vielleicht teilt mir der Ein oder Andere seine Meinung dazu mit.
Ansonsten macht es wirklich Spaß zu berichten und ich freue mich über die positiven Rückmeldungen von euch.

 

 

07.08.2016 - Die "saure Gurkenzeit" (Tag 26 nach der OP)
 
Jetzt kann ich behaupten, dass ich mich wirklich mitten in der "sauren Gurkenzeit" befinde. Werde gleich noch aktuelle Bilder hochladen. Die meisten Haare sind inzwischen ausgefallen und es wirkt so ein wenig wie verbrannte Erde, weil nur noch vereinzelt ein paar Stummel zu finden sind.
Wenn man nach der Haartransplantation bereits ein gutes Ergebnis sehen kann, so ist es jetzt natürlich keine so schöne Phase, wenn das kostbare Gut wieder ausfällt. Aber man sagt auch, dass die Haare stärker wieder heranwachsen, nachdem sie ausgefallen sind. Von daher wird es wohl nicht so schlecht sein, dass die neuen Haare wirklich ausfallen.
Zur Zeit überlege ich Minoxidil einzusetzen. Dieser Wirkstoff ist bekannter durch Produkte wie "Regaine" oder "Bio-H-tin". Will mich da aber zuerst noch ein wenig erkundigen, welche Wirkung dadurch erzielt werden kann, ob es die jetzige Phase unterstützt und vor allem welche negativen Aspekte dagegen stehen. Werde berichten, sobald ich mir eine gute Meinung bilden kann.
 
Dann komme ich jetzt noch zu dem versprochenen Beitrag der Reaktionen nach der Haartransplantation. Wie haben denn die Mitmenschen reagiert?
Auf den Bildern sieht man ja, dass es bei mir nach der Operation gar nicht so schlecht ausgesehen hat. So habe ich wirklich ausnahmslose positive Rückmeldungen erhalten. Es gab wirklich nicht eine einzige Person, die sich in irgendeiner Art negativ geäussert hat.
Am Anfang wenn man die Wunden noch sieht, da spürt man schon ein paar Blicke von fremden Menschen, vor allem wenn man durch einen Supermarkt geht. Das ist dann aber mehr die Neugier. Die meisten sind nur zu Feige und fragen nicht was los ist oder was man gemacht hat.
Statt negative Äusserungen spürt man auch ganz klar die Neugier der Anderen. Viele stellen eine Menge fragen wie so etwas abläuft, wo man das gemacht hat, was es kostet usw. , weil eigentlich jeder jemanden kennt, der ebenfalls an Alopezie leidet und an den man in diesem Moment denkt.
Und denen möchte man natürlich über diese geniale Möglichkeit berichten. Daher kann ich jedem nur empfehlen, völlig offen mit dem Thema umzugehen. Es kommen absolut keine negative Rückmeldungen zurück. Dies ist evtl. auch für manche wichtig zu wissen. Ich war vor meiner Operation sehr unschlüssig wie ich damit umgehen soll, kann jetzt aber sagen, dass es die absolut richtige Entscheidung gewesen ist, so offen damit umzugehen. Vor allem in der jetzigen Phase, wo die Haare wieder alle ausgehen, muss ich nicht sagen was los ist, weil ich vorher schon so offen damit umgegangen bin, dass jetzt jeder weiß, wie der weitere Ablauf aussieht.
 
Auch hier auf der Homepage im Gästebuch sieht man, dass nur positive Rückmeldungen bei mir angekommen sind. Einige, wenn auch ein paar wenige, haben sogar den "Spenden-Button" genutzt, wofür ich  mich an dieser Stelle bedanken möchte. Das bestätigt mir, dass ich mir die Arbeit nicht um sonst mache und viele froh über meine Berichterstattung sind. Ich wäre es ebenfalls gewesen, wenn ich so etwas vor meiner HT gefunden hätte.
Ich kann jedem nur versprechen, dass ich am Ball bleiben werde. Ich werde die Seite auch noch ein wenig ausbauen und möchte mehr zu dem Thema an Informationen mitgeben. Dafür brauche ich nur noch ein wenig Zeit. Vermutlich wird die Seite dann auch in neuem Glanz erscheinen, aber die jetzigen Inhalte bleiben natürlich so bestehen. Allen einen schönen Sonntag.

 

 

10.08.2016 - 4 Wochen nach der Haartransplantation
 
Gestern am 09.08.2016 waren genau 4 Wochen vergangen. Der Ausfall der Haare ist wie es scheint noch nicht abgeschlossen und es wird immer weniger. Sieht schon nicht so schön aus, vor allem weil die Haare noch nicht soweit nachgewachsen sind, dass man es etwas "kaschieren" könnte.
Über Minoxidil habe ich mich etwas mehr informiert und bin zu dem Entschluss gekommen, dass es helfen kann, aber nicht muss. Es wird empfohlen dieses Mittel sowieso erst nach 4 Wochen anzuwenden. Ich habe mir jetzt Bio-H-Tin bestellt  (kostet nur die Hälfte wie "Regaine", Inhalt ist identisch) und werde das mal testen, dann kann ich auch darüber berichten. Für den implantierten Bereich wird es wohl keinen größeren Einfluss haben, aber das restliche Haar soll schon dicker und gestärkter werden.
Man merkt derzeit schon, wie der Heilungsprozess läuft und das sich alles wieder normaliesiert. Jetzt gilt es nur Geduld zu bewahren und das Wachstum der "neuen Haare" abzuwarten. Ich bin sehr auf das Egerbnis gespannt und würde am liebsten die Zeit vorspulen, aber geduldig bleiben und die Ruhe bewaren ist jetzt das wichtigste.
 
Auf Grund zweier Nachfragen, anbei noch ein Link zu dem Bio-H-Tin Spray. Einmal das von mir bestellte Bio-H-Tin und einmal die bekannte Marke "Regaine".  Ist je eine 3-Monats-Packung. Von mir genutze Produkte könnt ihr in der Rubrik "Produkte" ersehen und sind auch zum Anbieter verlinkt.

 

 

15.08.2016 - Morgen ist es 5 Wochen her -

Besuch beim Hautarzt und Bewertung der Haartransplantation

 

Morgen sind es genau 5 Wochen, die meine Haartransplantation zurück liegt. Ich liefere euch heute neues Bildmaterial.

Zudem war ich heute beim Hautarzt. Mein Entnahmebereich hat einige Pickel, die wirklich unangenehm sind. Dies verursacht auch ein ständiges jucken. Habe Bilder an Elithairtransplant geschickt und diese haben Dr. Balwi um Rat gefragt. Von ihm kam die Rückmeldung, dass es bis jetzt gut aussieht und ich für die Pickel "Bactroban Pomad" nutzen soll. Diese Salbe enthält Antibiotika und ist hier in Deutschland verschreibungspflichtig. Was ähnliches habe ich in der Apotheke nicht erhalten. Also musste ich zum Hautarzt und mir etwas verschreiben lassen. Die genannte Salbe ist im Ausland durchaus üblich und auch sehr günstig. Hier in Deutschland kosten 2mg stolze 45 Euro und es gibt diese Salbe auch nur für die Nase. Würde am Kopf also nicht viel nutzen, da die Haarwurzeln von dem Wirkstoff nicht erreicht werden.

So habe ich zwei andere Cremes verschrieben bekommen, kann diese aber erst morgen abholen. Für die Interessierten füge ich ein Foto vom Rezept bei. Bin mal gespannt wie sich die Pickelbildung weiterentwickelt. Es handele sich dabei um Haarwurzelentzündungen und kann durchaus auftreten. Um ganz sicher zu gehen wurde auch noch ein Abstrich entnommen, um einen Keim einzuschließen.

Da der Hautarzt sehr interessiert war, hat er auch gleich die Arbeit begutachten und hat diese mit sehr gut beurteilt. Die Haare würden bei mir bald sehr gut anwachsen. Ich weiß zwar nicht woran man das sehen kann, aber er hat auch Details sehen können, von denen ich vorher nichts gesagt habe. Also kann man auf desse Beurteilung durchaus vertrauen.

 

 

21.08.2016 - Viel Geduld ist gefragt !

 

Heute will ich euch mal wieder ein Update liefern. Der Abstand zu meinem letzten Post hat etwas länger gedauert, das liegt daran, dass derzeit einfach nicht viel passiert. Es ist viel Geduld gefragt. Die Haare wachsen langsam, die neuen Haare sind größtenteils ausgefallen und noch tut sich nichts.

So ein paar von den neuen Haaren wachsen ganz schön, nur ist das kaum zu sehen, da die Haare sehr dünn sind und es wirklich nur vereinzelte sind.

Zu dem Kommentar von "Giese" im "Gästebuch" : Nach der OP hat man wirklich ein großes Strahlen im Gesicht. Dies hat zwei Gründe. Zum einen ist man froh, die OP hinter sich gebracht zu haben und andererseits freut man sich riesig auf das Ergebnis. Vor allem wenn die Verkrustungen abgefallen sind, entsteht nochmals ein überragendes Gefühl, die neuen Haare betrachten zu können.

Allerdings kommt nach der Freude meist der Fall ... so kann man die jetzige Phase ziemlich treffend beschreiben. Die transplantierten Stellen wirken im Vergleich zu "früher" derzeit einfach riesig. Das macht die jetzige Zeit auch etwas schwierig.

 

Wegen den zusätzlichen Inhalten auf der Seite brauche ich noch ein klein wenig Zeit. Aber es wird noch etwas kommen. ;-)

 

Die Passwörter für alle die bereits gespendet haben, versende ich auch diese Woche. Derzeit findet ihr 3 Videos in diesem Bereich

  1. knapp 7 Minuten Einblicke von der OP - live gefilmt
  2. Die erste Haarwäsche zu Hause gefilmt
  3. Entwicklung der ersten 34 Tage - Tag für Tag

 

25.08.2016 - Passwörter versendet

 

Ich habe soeben allen die eine Spende geschickt haben, das Passwort für den Bonusbereich zugesendet. Habe fünf Videos bereit gestellt und wünsche euch viel Spaß beim anschauen. Zu den bereits genannten Videos habe ich noch das Beratungsgespräch und das Anzeichnen der Haarlinie mit anschließender Rasur hinzu gefügt.

 

Nochmals vielen Dank für die durchweg positiven Rückmeldungen und eure Unterstützung. Ich poste das nächste Update am Sonntag.

 

28.08.2016 - Update über die aktuelle Haarsituation - ein paar Worte zu der jetzigen Phase

 

Am Dienstag liegt die Haartransplantation 7 Wochen zurück. Wie ich bereits im meinem letzten Post beschrieben habe, tut sich eigentlich nicht viel.

Die Haare die nicht ausgefallen sind, wachsen mit den anderen mit, wirkt aber alles noch etwas dünn.

Mein Entnahmebereich hat immer mal wieder ein paar Pickel und ich nutze die beiden Medikamente, die mir verschrieben wurden auch nur noch sporadisch und punktuell. Hab irgendwie generell immer das Problem, dass "Entzündungen" recht langwierig sein können. Daher überrascht es mich nicht.

Ich wurde auch gerfragt, wie ich mit der jetzigen Situation umgehe. Viele haben genau vor dieser Phase den größten Respekt und ich muss sagen, es ist alles andere als schön und ich verlasse das Haus wirklich nur mit Kappe. Nur auf der Arbeit muss ich in den saueren Apfel beißen, da ich auf einer Bank arbeite und da wäre eine Basecap alles andere als angebracht.

Ich habe bewusst mal ein paar Kollegen darauf angesprochen und es war eigentlich niemand dabei, für den es irgendwie schlimm aussieht. Andere, die noch nichts davon wussten, haben mich gefragt was ich am Kopf habe, ob ich mir einen Sonnenbrand "eingefangen" hätte. Aber Rückschlüsse auf eine Haartransplantation hat noch niemand geschlossen. Ich sage es dann aber auch jedem, der mich fragt und dann hat jeder vollstes Verständnis und sagt es wäre nur eine gewisse Zeit. Daraus würde ich das Fazit schließen, dass man sich selbst über die Situation mehr Gedanken macht, als es andere tun. Es gehört leider dazu und man kommt nicht um diese Zeit herum. Habe auch mal versucht Schütthaar zu verwenden, aber das sieht man meiner Meinung nach mehr als alles andere, also nutze ich es nicht mehr. Ich kann nur jedem nochmals die Empfehlung aussprechen, offen und ehrlich damit umzugehen, dass macht es für einen selbst um vieles einfacher und man erhält auch noch positiven Zuspruch.

Die Basecap habe ich nach ca. 4 Wochen genutzt. Bis dahin sah es ja recht gut aus und so wäre die Kappe nicht notwendig gewesen. Wenn es so warm wie in den letzten Tagen ist, macht es das aber nicht angenehm. Vor allem der Verschluss der Kappe auf dem Donorbereich verursacht bei mir einen Juckreiz. Generell kribbelt es auch recht viel auf dem Kopf, das werte ich aber mal als ein positives Zeichen.

 

Zu dem Kommentar, dass man die Seite nicht mehr verfolgt, weil Passwörter versendet wurden: Ich führe die Seite genau so weiter wie die ganze Zeit auch. Ich will mit dem Bonusbereich lediglich noch ein paar Einblicke mehr bieten und es ist ja jedem selbst überlassen, ob es interessiert oder nicht. Die Resonanz ist jedenfalls Positiv und kann mich nur nochmals bei allen eifrigen Lesern bedanken. So macht es einem echt Freude.

 

Dann noch ein letztes Wort zu den Rötungen. Ja, der transplantierte Bereich ist noch immer gerötet, ich spüre in den letzten Tagen aber täglich eine Besserung. Auf den Bildern wirkt es auch etwas geöteter, als es in Natura aussieht. Ich nutze aber auch keine "Hilfsmittel" um den Vorgang zu beschleunigen. Die werden ja generell alle als Zweifelshaft angesehen und so lasse ich den Bereich selbstständig ausheilen.

 

 

04.09.2016 - 54 Tage nach der Transplantation - in zwei Tagen (am Dienstag) genau 8 Wochen

 

Heute ist es mal wieder an der Zeit zu berichten. Zudem werde ich auf die Fragen eingehen, die mich seit meinem letzten Post erreicht haben.

Wie man auf den Bildern erkennen kann, tut sich derzeit nicht wirklich viel. Je länger diese Phase anhält, um so ungeduldiger wird man. Erwische mich schon des öfteren dabei, dass ich unzufrieden werde und es nicht schnell genug geht. Aber es lässt sich nicht ändern und es hilft nur eins .... Geduld, Geduld und nochmals Geduld. Zumindest wachsen die übrigen Haaren wieder auf eine Länge, mit der man den transplantierten Bereich abdecken kann.

An den Seiten und im Entnahmebereich habe ich vom Frisör mal alles wieder auf 9mm runter schneiden gelassen. Man sieht jetzt schön die einzelnen Pickel, die mich in dem Bereich immer noch etwas ärgern. Zudem ist der Entnahmebereich noch nicht gut zugewachsen.

 

Zu den Rötungen: Ja, der Bereich ist immer noch gerötet. Hier ist der Heilungsverlauf ganz unterschiedlich und kann bei einigen bis zu 6 Monaten anhalten. Speziell hellhäutige Menschen haben mit dieser Begleiterscheinung mehr zu tun. Allerdings habe ich das Gefühl, dass die Stellen auf den Bildern geröteter wirken, als es in Wirklichkeit aussieht. Daher habe ich heute die Fotos mal unter anderem Licht gemacht und zeige mich auch mal, wie ich derzeit rum laufen muss. (wenn die Kappe mal nicht angebracht ist)

 

Medikamente: Nein ich habe nie Medikamente eingenommen. Habe erst 4 Wochen nach der Haartransplantation mit Minoxidil angefangen. Das Spray findet ihr unter dem Menüpunkt "Produkte". Finasterid käme für mich gar nicht in Frage, da es zuviele Nebenwirkungen gibt. Man muss seinen Körper ja nicht auf den Kopf stellen, nur um an den Haaren fest zu halten. (zumindest meine Meinung)

Von Minoxidil erhoffe ich mir das übrige Haar zu stärken und speziell die Stellen, die von weiterem Ausfall gefährdet sind, länger zu erhalten.

Wie im Beratungsgespräch (im Bonusbereich) zu hören ist, ist der Haarausfall im hinteren Bereich noch nicht ganz abgeschlossen. Hier muss ich versuchen mit den Perfectil-Tabletten und Minoxidil entgegen zu wirken. Aber da niemand in die Zukunft schauen kann, kann heute auch noch niemand sagen, wie es weitergehn wird. Evtl. wäre nochmals eine Verdichtung notwendig, dies aber erst in 10 Jahren.

Wenn der Haarausfall noch zu stark sein sollte, wird Dr. Balwi diesen Bereich meiden. Ein weiterer Patient wurde im hinteren Bereich bspw. bewusst nicht behandelt, weil der Ausfall an dieser Stelle noch zu akut war.

 

Noch ein kleiner Hinweis für die "Spender" - es dauert ein paar Stunden, bis ich die Passwörter versenden kann, arbeite aber an einer schnelleren Lösung. Daher bitte ich noch um etwas Verständniss, bis es automatisch läuft.

 

 

 

 

13.09.2016 - 9 Wochen nach der Haartransplantation

 

Heute will ich euch wieder über den aktuellen Stand informieren. Ich habe mir bewusst etwas mehr Zeit gelassen, da sich momentan einfach nicht viel tut. Habe aber schon so ein wenig das Gefühl, dass die ersten Härchen zu sehen sind. Zwar nur ganz vereinzelt und nicht erwähnenswert, aber man merkt das sich etwas tut.

 

Mich hat letzte Woche noch die Frage erreicht, wie es mit meinem Spenderbereich aussieht. Momentan ist dieser noch etwas "verwüstet" wie ich finde. Aber das sollte sich alles noch legen und es ist auch noch ausreichend Material vorhanden, für den Fall, dass ich noch einmal nachlegen müsste. Das wurde mit dem Arzt auch so besprochen. Man weiß einfach nicht wie es weitergeht und Mittel wie Finasterid kommen für mich nicht in Frage. Daher muss man sich die Option offen halten. Aber da möchte ich derzeit noch gar nicht dran denken, weil ich erst einmal auf dieses Ergebnis gespannt bin.

 

Gebe euch wöchentlich Dienstag jetzt immer das Update, da ich Dienstags operiert wurde und man so schön den Verlauf Woche für Woche sehen kann. Allen noch ein paar schöne(leider letzten) Sommertage.

 

 

 

20.09.2016 - 10 Wochen sind geschafft - Geht es jetzt aufwärts?

 

Heute ist meine Operation genau 10 Wochen her. Ich würde fast behaupten, man kann schon von den ersten Erfolgen berichten. Meiner Meinung nach kommt das zwar etwas verfrüht, aber der Verlauf ist auch nicht bei jedem zu 100% identisch.

Viel ist es auch noch nicht, aber es wirkt schon so, als würden die Haare so langsam mit dem Wachstum beginnen. Man sieht auch vermehrt kleine Stümmel aus der Haut hervor stehen und es piekst ein wenig, wenn man mit der Hand über die Fläche geht.

Also hoffe ich mal sehr, dass ich jetzt wöchentlich ein paar kleine Schritte nach vorne mache und davon berichten kann.

Ich habe die Haare auf den Bildern bewusst so gerichtet, dass man den transplantierten Bereich gut sehen kann.

 

Ich habe auch noch eine Grafik beigefügt, auf der man den üblichen Verlauf einer Haartransplantation ablesen kann. Finde ich recht interessant und speziell für die Leser, die sich mit dieser Materie noch nicht so befasst haben, ein sehr gutes Schaubild.

 

 

 

27.09.2016 - 11 Wochen nach der Haartransplantation - Was wächst ?

 

Es ist mal wieder Dienstag und ich will nochmals aktuelle Bilder posten. Zu letzter Woche hat sich meiner Meinung nach nicht all zu viel verändert, aber ich denke es geht aufwärts. Wie ich aber bereits geschrieben habe, wäre es eigentlich noch etwas früh.

Vielleicht täuscht der Eindruck zur Zeit, da die restlichen Haare immer weiter wachsen, aber man könnte auch nicht behaupten, dass sich gar nichts tut. ;-) Viel mehr kann ich heute gar nicht sagen. Denke der Entnahmebereich sieht auch schon wieder besser aus, Pickel gibt es so gut war gar keine mehr. Zu der Frage wieviele Haare an welcher Stelle genau eingesetzt wurden,werde ich noch eine Antwort nachliefern. Die genaue Anzahl an welcher Stelle wieviel, kann ich gar nicht mehr beantworten. Habe die Frage selbst aber auch nie gestellt.

Ich habe heute auch mal die Bilder aus seitlicher Sicht gemacht. An den Seiten wurde so gut wie nichts entnommen, somit sind dort auch keine Folgen des Eingriffs zu sehen.

 

 

 

 

04.10.2016 - 12 Wochen - Der Trend zeigt nach oben

 

Die Website verlangt nach einem neuen Update. 12 Wochen ist die Haartransplantation jetzt her und der Trend zeigt ganz klar nach oben. Das Wachstum hat auf jeden Fall eingesetzt. Daher habe ich die Bilder heute mal mit nassen Haaren gemacht, damit man mehr Details sehen kann. Wenn man sich die Fotos anschaut, sieht man die kleinen Härchen, die sich gerade ihren Weg durch die Kopfhaut suchen. Sieht doch schon gar nicht so schlecht aus und macht Freude auf mehr. Bin wirklich sehr gespannt, wie die weitere Entwicklung aussehen wird. Das wichtigste ist aber, dass die "sauere Gurkenzeit" wie ich sie genannt habe, ein Ende nimmt. Das Ergebnis wird zwar noch eine Zeit auf sich warten lassen, aber es geht einem schon deutlich besser, wenn man Fortschritte sehen kann. Begleitet werden die Fortschritte immer noch mit einem ständigen Kribbeln und jucken. ;-)

 

 

 

 

11.10.2016 - 13 Wochen - Verflixte 13 ?

 

Morgen am 12.10.2016 ist meine Operation auf den Tag 3 Monate her. Heute auf den Tag 13 Wochen. Ist die 13 verflixt?

Ich würde sagen nein, denn es nimmt langsam aber stetig neue Formen an. Mittlerweile könnte man fast schon wieder auf die Kappe verzichten, aber es ist natürlich noch nicht so, wie man es sich wünscht oder wie es hoffentlich später aussehen wird. ;-)

Aber es ist definitv Bewegung drin und ständig kommen kleine Härchen nach.

 

Dann will ich noch auf offene Fragen eingehen. Bei mir wurde im vorderen Bereich mit der maximalen Dichte gearbeitet. Ganz vorne wurden 110-120 Grafts pro qcm eingesetzt, was nach hinten abnehmend auf eine Dichte von 60-70qcm reduziert wurde.

Im gesamten vorderen Bereich kommt man so auf 3000 Grafts. Für die Tonsur wurde "nur" mit einer Dichte von 50 Grafts pro qcm gearbeitet, da dort der Haarausfall noch nicht abgeschlossen ist. In dem Bereich lassen sich dann die restlichen 500 Grafts finden. Mir war wichtig, dass man im vorderen Bereich eine natürliche Dichte sieht, da mir bei vielen Transplantationen die "unnatürliche" Dichte gerade im vorderen Bereich direkt ins Auge sticht. Wir werden sehen wie es aussehen wird. Bisher liegt alles im grünen Bereich würde ich sagen. ;-)

 

 

18.10.2016 - 14 Wochen - ein Frisörbesuch stand an

 

Ende der letzten Woche hat es mich zum Frisör getrieben. Das Deckhaar ist zwar noch nicht sonderlich lang, aber die Seiten hatten eine Länge erreicht, wo es mal wieder Zeit für die Schere wurde. Jetzt ist der Donorbereich auch wieder schön zu sehen.

Wie man auf dem Foto sieht, hat dieser die Behandlung immer noch nicht so richtig überstanden. Wenn man die Haare länger trägt, sieht man es nicht, aber mit einer Länge von einem Zentimeter tun sich doch noch ein paar Lücken auf.

 

Zum aktuellen Stand sage ich heute mal nichts, das sieht man auf den Bildern. Worauf ich aber nochmals eingehen möchte und auch muss, ist die Dichte, mit der bei mir gearbeitet wurde. Dieses Thema scheint nicht ganz verständlich angekommen zu sein. Daher habe ich nochmals Kontakt mit Elithairtransplant aufgenommen und habe es mir genau erklären lassen. Hier in Zusammenfassung die Antwort:

 

Vorab vielleicht noch folgendes ... es wurde nicht der gesamte Bereich mit einer Dichte von 110 - 120 Grafts pro qcm behandelt, sondern nur die vordere Haarlinie. Auf den ersten 0,5cm bis 1 cm wurden 110 - 120 Kanäle geöffnet, in die jeweils nur ein 1er Graft gesetzt wurde. Wer sich nun die Frage stellt, was ein 1er Graft ist, der möge im FAQ-Bereich der Seite nachlesen, da bin ich nochmals auf einige Dinge eingegangen. 

Warum nur 1er Graft? Dies hat den Hintergrund, dass man mit den 1er Grafts die Wuchsrichtung besser bestimmen kann. Würde man an dieser Stelle mit 2er oder 3er Grafts arbeiten, wäre dies nicht mehr möglich oder nicht mehr so einfach möglich.

Nach hinten nimmt die Dichte bei mir dann immer weiter ab, was nicht heißt, dass dort mit keiner hohen Dichte gearbeitet wurde, sondern nur nicht mehr mit einer ganz so hohen Dichte, wie in der vorderen Haarlinie. I.d.R. arbeiten Ärzte mit einer Dichte von ca. 50-60 Grafts pro qcm. Was in etwa der Hälfte der natürlichen Haardichte entspricht.

Dr. Balwi arbeitet mit einer ganz feinen Nadel und wendet die Micro-Technik an. Dazu kann ich jetzt aber leider auch nicht mehr sagen. Das ist das, was ich jetzt nochmals abgeklärt habe. Ich hoffe damit die evtl. aufgetretenen Missverständnisse aus dem Weg geräumt zu haben und dann gibt es jetzt wieder neues Bildmaterial zum anschauen.  ;-)

 

 

25.10.2016 - 15 Wochen - Happy Growing

 

Was tut sich denn so auf dem Kopf? Man merkt schon deutlich, dass sich einiges tut und das sich auch schon einiges getan hat.

Im Büro kommen bereits die ersten Kommentare, dass man jetzt richtig sieht, wie die Haare am wachsen sind und das es schon recht gut aussehen würde. Ich habe da natürlich einen anderen Anspruch. Es ist sehr schön, dass man jetzt so langsam sehen kann wo die Reise hin geht, aber wir haben ja noch einige Monate vor uns.

Das jetzige Bild lässt mich jedenfalls positiv in die nächsten Monate blicken. Ich habe die Bilder wieder in nassem Zustand gemacht, da es jetzt schwierig wird, den Empfangsbereich bildlich festzuhalten. Mit nassen Haaren ist dies etwas einfacher.

 

Zu der Frage mit welchen Leuten ich damals Kontakt aufgenommen hatte, kann ich gar nicht mehr soviel sagen. Einige habe ich über Facebook angeschrieben. Andere über Tripadvisor und ein paar Bilder habe ich auch von Elithairtransplant erhalten.

Schaut gerne mal in die Facebook-Gruppe "Alopezie Haartransplantation Erfahrung Türkei", dort gibt es ein paar Leute, die auch bei Dr. Balwi behandelt wurden. Habe schon die Frage gestellt, ob mal ein paar Bilder hochgeladen werden, dass es jeder sehen kann, bisher hat aber erst einer reagiert. Aber ich würde einfach Leute anschreiben, die Bewertungen geschrieben haben. Dann gewinnt man schon ein paar Erfahrungswerte.

 

Die andere Frage beantworte ich in den Kommentaren direkt. Dann ist es glaube ich besser nachvollziehbar.

 

 

01.11.2016 - 16 Wochen sind jetzt vorbei

 

Woche 16 liegt hinter mir und es sind mal wieder Bilder fällig. Vom Gefühl her sieht man nicht viel Unterschied zu der vergangenen Woche, aber es wird langsam auch schwierig bildlich festzuhalten.

Bin gerade am überlegen ob ich zum Frisör gehen soll, um alle Haare auf eine Länge schneiden zu lassen. Ich bin mir nur noch etwas unsicher, wie es im vorderen Bereich aussehen wird, wenn ich alles auf 1,5 - 2 cm kürzen lasse. Mal schauen was ich machen werde. Für die Bilder ist es auf jeden Fall besser, aber für mich im Alltag .... da bin ich mir weniger sicher.

Ich wurde gefragt, ob ich mit dem Ergebnis nicht so zufrieden wäre, da die Posts in den letzten Wochen etwas negativ rüber gekommen wären.

Das ist natürlich nicht der Fall. Ich bin bis jetzt sehr zufrieden. Wollte damit nur ausdrücken, dass gerade einmal ein Bruchteil der Zeit um ist, die es bis zum finalen Ergebnis benötigt. Daher erwarte ich schon noch etwas Wachstum. Aber für die "kurze" Zeit ist es wirklich schon super.

 

Dann hat mich noch die Frage erreicht, wie es meinem Entnahmebereich geht. Da spüre ich absolut nichts mehr und ich würde sagen es ist alles ganz normal. Sehe auch nur über die Bilder, wie es genau aussieht. Spuren von der Haartransplantation sieht man schon noch, wenn man genau hinschaut und wenn es jemand weiß. Jemand der es nicht weiß, dem würde es vermutlich gar nicht auffallen.

Unangenehm waren nur die ersten 2-3 Wochen würde ich sagen. Da war es noch geschwollen und es hat etwas gebrannt. Das hatte ich ja bereits beschrieben. Dann kam die Zeit, in der sich vermehrt Pickel gebildet haben. Diese ist auch überstanden. Ganz vereinzelt taucht vielleicht mal noch einer auf, aber das ist wirklich nicht der Rede wert. Also rein von meinem Gefühl/Empfinden würde ich sagen, dass da nie etwas gemacht wurde. Nur optisch ist man noch ein klein wenig lediert.

 

 

08.11.2016 - Woche 17 - Wir kratzen an Monat 4

 

Noch wenige Tage, dann liegt die OP genau 4 Monate zurück. Zum Frisör habe ich es noch nicht geschafft, aber das werde ich im Laufe der Woche nachholen. Ganz kurz werde ich die Haare nicht machen, aber versuche schon mal wieder einen Schnitt hinein zu bringen.

 

Sonst gibt es heute eigentlich gar nicht soviel zu sagen. Beurteilt am besten selbst, welchen Fortschritt es in der letzten Woche gegeben hat.

Die Haare werden immer dichter und auch von der Struktur tut sich etwas. Es sind zwar jetzt keine riesigen Schritte von der einen auf die anderen Woche, aber wir sind in Bewegung und ich werde immer zufriedener und würde mich zu diesem Schritt immer wieder entscheiden.

 

Zum Schluss noch eine kurze Anmerkung. Ich helfe euch wirklich gerne. Aber ich kann euch natürlich keine Angebote erstellen oder beurteilen wie eure Haarsituation ist. Kann euch zwar meine Meinung mitteilen, aber wenn es um Preise geht oder wenn ihr wissen möchtet, wieviel Grafts bei euch benötigt werden, dann wendet euch am besten direkt an einen Anbieter. Ich habe von Elithair in kürzester Zeit ein Angebot erhalten. Das kostet nichts und ist zunächst völlig unverbindlich. Bevor ihr keinen Flug gebucht habt, geht ihr keine Verpflichtung ein. Das ist dann sicher die bessere Adresse, als mich zu fragen ;-) Das soll aber nicht bedeuten, dass ihr nicht weiter Fragen könnt. Nur zu den besagten Themen kann ich auch nicht viel mehr sagen.

 

Über folgendes Formular könnt ihr bspw. anfragen: Haaranalyse

 

 

16.11.2016 - Woche 18 jetzt liegt die HT 4 Monate zurück

 

Zunächst entschuldige ich mich für den späten Post. Gestern habe ich es nicht mehr geschafft. Aber das will ich natürlich jetzt nachholen.

Was gibt es diese Woche zu berichten? Ich war am Samstag beim Frisör und habe mal ein wenig schneiden lassen. Aber auch nicht ganz so viel. Nur die Seiten wieder kurz und oben alles etwas angleichen lassen.

Es häufen sich so langsam die Kommetare von Leuten, die mich nicht täglich sehen, dass irgendetwas anders aussieht. Ich würde jünger aussehen.

Die, die nichts von meiner Haartransplantation wissen, bemerken es demnach nicht einmal. Sie merken nur die Veränderung und dies im positiven Sinne. Viele sagen auch, dass es jetzt schon richtig gut aussehen würde und finden das Thema sehr spannend und interessant.

Ich kann mich nur nochmals wiederholen, dass ich es immer wieder machen würde. Es ist echt eine tolle Sache. Hier mal die aktuellen Fotos

 

 

 

22.11.2016 - Woche 19 - aktueller Stand

 

Um direkt wieder in den richtigen Rythmus zu kommen, gibt es heute wieder ein Update. Dazu mal eine Frage in die Runde. Wie empfindet ihr die Häufigkeit der Posts? Zu viele, zu wenige oder genau richtig dosiert?

Ich muss ehrlich sagen, dass es für die Bilder schon Sinn macht, einmal wöchentlich zu posten. So kann man die Veränderungen ziemlich genau verfolgen. Was das Berichten betrifft, da ist es schon etwas schwieriger für mich, von Veränderungen oder Neuigkeiten zu erzählen. Trotzdem ist der wöchentliche Ryhtmus meiner Meinung nach passend. Aber ihr könnt gerne eure Meinung mitteilen.

 

Zu dem Kommentar, dass der Donor noch etwas mitgenommen aussieht, da kann ich nur zustimmen. Jetzt wo die Haare an der Stelle wieder kürzer sind, sieht man doch noch ganz schöne Spuren. Natürlich habe ich auch den Arzt befragt und die Antwort erhalten, dass es durchaus seine Zeit brauchen kann, bis sich der Donor von dem Eingriff erholt hat. Ich habe ehrlich gesagt jetzt auch keine große Angst, dass es beim jetzigen Stand bleiben wird. Ich bin da wirklich ziemlich ruhig, was mich selbst manchmal ein wenig überrascht. Aber ich glaube es bedarf auch absoluter Ruhe. Ich denke man sollte zumindest mal die ersten 9 Monate abwarten. Dann wird man sehen, wie es aussieht. Für den Donor wurde mir ein Zeitfenster von 6-8 Monaten genannt, die manchmal notwendig sind, bis sich der Bereich erholt.

Mit dem bisherigen Ergebnis im vorderen Bereich bin ich echt zufrieden. Aber das dürfte nichts neues sein, kann es nur immer wieder betonen, weil es wirklich so ist und ich selbst mit dem jetzigen Stand schon eine Verbesserung gegenüber der vorherigen Situation erreicht habe.

 

 

 

24.11.2016 - Interessanter Podcast vom WDR zum Thema Haartransplantation

 

Ich habe soeben einen echt interessanten Podcast zum Thema Haartransplantation gefunden.

Diesen möchte ich hier gerne teilen, denn ich glaube gerade für diejenigen, die mit dem Gedanken spielen, eine Haartransplantation durchführen zu lassen, könnte es hilfreich sein. Ich finde den Bericht jedenfalls sehr gelungen und informativ.

 

Podcast vom WDR zum Thema Haartransplantation

 

Viel Spaß beim anhören und wir lesen uns am Dienstag wieder. ;-)

 

 

29.11.2016 - Woche 20 - 4,5 Monate sind vergangen

 

Es ist mal wieder Dienstag und Zeit für neue Bilder. An alle die mir diese Woche geschrieben haben und eine Antwort noch offen ist, denen werde ich gleich im Anschluss schreiben. Momentan komme ich kaum hinterher und bin wirklich positiv überrascht, welchen Umfang diese Seite annimmt. Es freut mich natürlich riesig, dass viele von euch eifrig die Entwicklung mitverfolgen. Natürlich könnt ihr euch gerne jederzeit mit Fragen an mich wenden. Die vergangene Woche war bei mir zwar etwas stressig, aber ich werde immer antworten. Versprochen.

 

Hier dann mal noch das aktuelle Bildmaterial. Wenn man bedenkt, dass bisher "nur" 4,5 Monate vergangen sind, finde ich das Ergebnis bis jetzt wirklich sehr gut.

 

 

06.12.2016 - Woche 21 - Ho Ho Ho

 

Schon wieder eine Woche vorbei ... die Zeit vergeht wie im Fluge.

Wenn ich mir die Bilder von heute so anschaue, so hat sich in der letzten Woche meiner Meinung nach gar nicht so viel getan. Was ich aber ganz stark bemerke ist, dass ich sehr oft angesprochen werde, dass man jetzt schon richtig Fortschritte sehen würde und es schon richtig gut aussehen würde.

Ich glaube ich wiederhole mich, aber ich kann nur nochmals erwähnen, dass ich durchweg positive Erfahrungen gemacht habe und durchweg positives Feedback zu meiner Haartransplantation bekomme. Es ist zwar ein langwieriger Prozess, den ich selbst noch nicht abgeschlossen habe, aber es ist eine wirklich tolle Erfahrung. Und das lassen dich auch andere spüren. Wer noch mit dem Gedanken hadert, ob er den Schritt machen soll oder nicht, dem kann ich nur dazu raten. Natürlich müssen dabei viele Aspekte bedacht werden, wenn alle Voraussetzungen passen, dann lohnt es sich auf alle Fälle.

 

Sonst gibt es derzeit nicht so viel zu berichten. Also genießt den Nikolaus-Abend und genießt die Vorweihnachtszeit. Mich wird es nächste Woche am Mittwoch in die Wärme ziehen. Da der Sommer, auf Grund der Haartransplantation, an mir vorbei gegangen ist, werde ich diesen in Thailand nachholen. Berichten werde ich natürlich trotzdem. ;-)

 

 

13.12.2016 - Woche 22 - 5 Monate und morgen geht es in den Urlaub

 

Heute melde ich mich mal zu später Stunde. Bin gerade die Koffer am packen, denn morgen geht es in den Urlaub. Daher werde ich mich heute nur kurz fassen und aktuelle Bilder posten. Die Veränderungen zu letzter Woche sollten dadurch ersichtlich werden. Gestern war ich nochmals beim Frisör und habe ein sehr gutes Feedback bekommen. Es würde alles sehr natürlich aussehen und wenn ich nichts gesagt hätte, wäre im ersten Moment nichts aufgefallen. Auch der Donor würde gar nicht so "schlimm" aussehen, wie es auf den Bildern wirkt. Sie hat noch andere Kunden, die eine Haartransplantation hinter sich haben und deren Ergebnisse wären nicht so gut. Natürlich muss ich immer wieder dazu erwähnen, dass es bei mir jetzt genau 5 Monate sind. Wir sollten also noch nicht den Endstand erreicht haben.
Ich merke in den letzten Tagen eine Veränderung in der Struktur der Haare. Es fühlt sich teilweise noch etwas drahtig an, aber es geht spürbar in Richtung der restlichen Haare.

 

Das war es für heute leider schon. Ich muss mich leider noch ein wenig meinem Koffer widmen. ;-)

 

 

03.01.2017 - Woche 25 - Happy New Year

 

Zunächst wünsche ich allen ein frohes und vor allem gesundes neues Jahr 2017 !!

Wie ihr wisst, war ich die letzten Wochen in Urlaub. Ich hatte mir zwar fest vorgenommen euch auch von dort auf dem laufenden zu halten, dass hatte aber leider nicht so funktioniert, wie ich es angedacht war.  Daher gibt es leider erst heute das nächste Update.

 

Meine Haare wurden im Urlaub den Extremen ausgesetzt. Wasser, Sonne und Hitze ;-)

Hatte schon ein wenig "Angst", dass ich damit irgendwas kaputt machen könnte, aber nach über 5 Monaten sollte nichts mehr passieren.

Ich würde sogar fast behaupten, dass es neues Wachstum gefördert hat, da ich wieder ein paar neue Stoppel fühle, was bedeutet, dass sich weitere Haare den Weg ans Tageslicht geschaffen haben.

Prinzipiell muss ich auch nochmals erwähnen, dass es niemandem auffällt, dass ich eine Haartransplantation habe machen lassen.

Ich habe es bewusst im Urlaub getestet und keiner der Leute hatte einen Verdacht oder gesehen, was ich gemacht habe. Ich sehe es natürlich wieder mit anderen Augen und obwohl ich bisher sehr zufrieden bin, so hoffe ich natürlich, dass es noch richtig schön dicht wird. Mehr als es jetzt der Fall ist. Dazu ist aber auch noch Zeit. Wir haben ja nicht einmal 6 Monate erreicht.

 

Mich erreichen immer und immer wieder Fragen, ob man eine Kappe tragen kann oder ab wann man eine Kappe tragen kann.

Daher möchte ich hier erneut darauf eingehen. Ich persönlich habe mich mit einer Kappe nicht sehr wohl gefühlt, da der Entnahmebereich schon noch gespannt hat. Nach 4 Wochen habe ich erst angefangen eine Kappe regelmässig zu tragen. Vorher war es mir egal und ich habe komplett ab dem ersten Tag auf eine Kopfbedeckung verzichtet. In Istanbul interessiert es sowieso niemanden und hier habe ich über der Sache gestanden. Jetzt im Winter würde ich unmittelbar nach dem Eingriff auf keinen Fall zu einer Wollmütze greifen. Sucht euch eine Kopfbedeckung, die nicht an den Haaren reibt, die sich locker tragen lässt und einfach an und auszuziehen ist. Speziell in den ersten zwei Wochen wäre ich sowieso vorsichtig, was dieses Thema angeht.

Ich bin auch nach wie vor der Meinung, dass man in den ersten Wochen nicht unbedingt eine Kopfbedeckung benötigt, weil es zu dem Zeitpunkt noch recht gut aussieht. Unangenehm wird es erst, wenn die Haare wieder ausfallen.

 

Anbei dann mal das aktuelle Bildmaterial.

 

 

17.01.2017 - Woche 27 - Fazit nach 6 Monaten

 

Letzte Woche am Dienstag habe ich die 6-Monats-Hürde genommen und wir schauen mal wie es derzeit aussieht. 

Vorab will ich aber noch auf meine Postings eingehen. Ich denke ich werde den wöchentlichen Rhytmus auf einen 14-tägigen verlängern. Wöchentlich sind die Abstände meiner Meinung nach inzwischen zu kurz, um wirklich noch Veränderungen zu sehen. 

Solltet ihr anderer Meinung sein, so könnt ihr mir dies gerne mitteilen. 

Dann musste ich auf der Startseite die Kommentarfunktion deaktivieren, weil irgendein Scherzkeks im 2 Minutentakt irgendwelchen Spam postet. Das war schon eine Menge Arbeit, die ganzen Einträge für Viagra und was es auch noch so gewesen ist, zu löschen. 

Sobald ich das Problem gelöst habe, werde ich die Funktion natürlich wieder aktivieren. 

Bis dahin könnt ihr gerne über das Kontaktformular fragen stellen oder mich anschreiben. 

 

Dann kommen wir jetzt zum aktuellen Stand. Also meiner Meinung nach gewinnt das Ganze zunehmend an Dichte. 

Wenn ich die Haare komplett nach hinten kämme, sieht man natürlich immer noch, dass es im vorderen Bereich nicht ganz so dicht ist, wie dahinter, aber es ist schon ein deutlicher Fortschritt zu vorher. Komplimente werden immer mehr in meinem Umfeld und selbst die Leute, die zuvor gesagt haben es wäre nicht notwendig gewesen, haben ihre Meinung inzwischen revidiert und sagen, dass es jetzt deutlich besser aussieht. 

Auf den Bildern wirken die Haare etwas Lichter, als es in der Realität der Fall ist. Aber daraus kann man auch ableiten, dass es in dem Bereich noch nicht die gleiche Dichte hat, wie dahinter. 

 

Ich bin nach wie vor mit dem Ergebnis sehr zufrieden und mindestens genauso gespannt, was sich in den nächsten Monaten noch verändert. 

 

 

27.03.2017 - Woche 37 - Verspätetes Update - Was ist passiert und was wird passieren ?

 

Hallo zusammen .... zunächst möchte ich mich für meine verspätetes Posting entschuldigen. Ich bin krank geworden und hatte damit lange zu kämpfen und dann stand auch noch ein Umzug an. Daher hatte ich einfach nicht die Zeit für Updates gefunden.

Aber das wird sich jetzt wieder ändern.

Ich poste mal ein paar Bilder, wie der weitere Verlauf war. Ich habe Aufnahmen vom 19.02.2017 und vom 04.03.2017, welche ich gleich anfügen werde. Viel passiert nicht mehr, aber man merkt deutlich, dass sich die Struktur der Haare verändert und dass sich diese dem restlichen Haar immer mehr und mehr annähern.

 

Dann gibt es noch weitere Neuigkeiten. Ich wollte die ganze Zeit noch einmal nach Istanbul um eine PRP-Behandlung durchführen zu lassen. Dies werde ich am kommenden Freitag in Angriff nehmen. Freitag Abend fliege ich in die Türkei, am Samstag habe ich die PRP-Behandlung und am Sonntag geht es zurück. Dann kann ich mir auch gleich einen Eindruck von dem neuen Hotel und der neuen Klinik machen. Meinen Kurztrip werde ich natürlich mit euch teilen und alle mit ausreichendem Bildmaterial versorgen.

Anschließend soll auch das Video von mir fortgeführt werden, damit man einen Vergleich hat, wie es vorher war und wie es sich bis jetzt entwickelt hat. Es ist also nochmals etwas Bewegung im Spiel .... Die Erfahrungen könnt ihr dann hier nachlesen.

 

Zum Abschluss nochmals Sorry für die lange Wartezeit.

 

 

 

31.03.2017 - 02.04.2017 - Bericht über meine zweite Reise nach Istanbul

 

Hallo zusammen,

 

ich will heute mal von meinem Ausflug nach Istanbul berichten.
Am 31.03.2017 ging mein Flieger spät Abends in die Türkei. Den Samstag habe ich dazu genutzt, mir die neue Klinik von
Elithairtransplant anzuschauen und Dr. Balwi zu besuchen, damit dieser mein Ergebnis begutachten kann.
Der neue Standort der Klinik ist jetzt etwas außerhalb. Ich denke gerade für diejenigen, die sich auch um das Thema
Sicherheit Gedanken machen, ist dieser Standort natürlich viel besser. In unmitelbarer Umgebung gibt es ausreichende
Einkaufsmöglichkeiten, weil sich direkt gegenüber von dem Hotel eine Shopping-Mall befindet.
Die Klinik liegt ebenfalls gegenüber von dem Hotel, allerdings zur anderen Seite. Luftlinie ein Steinwurf, es erfolgt
trotzdem ein Transfer bis vor die Tür, weil die Straße etwas stärker befahren ist.
Wer die Reise mit einer Sightseeing-Tour verknüpfen will, der ist jetzt etwas benachteiligt, weil es schon ein Stück in
die Stadt ist. Je nach Verkehrslage kann das schon 40 Minuten bis zu 2 Stunden dauern.

Die Klinik selbst und die Behandlungsräume haben mich echt vom Hocker gehauen. Da bekommt man fast Lust, sich
nochmals hinzulegen und sich einer Behandlung zu unterziehen. Aber ich bin erst einmal versorgt.
Vielleicht lasse ich irgendwann mal den Bereich hinter den transplantierten Haaren verdichten, was mich auch gleich zum
nächsten Thema führt, wie Dr. Balwi das Ergebnis einschätzt.

Er hat sich wirklich viel Zeit genommen und hat sich meine Haare genau angeschaut. Das Ergebnis stuft er als sehr gut ein,
sagt aber auch, dass es hätte noch besser sein können. Das soll jetzt nicht heißen, dass es etwas zu kritisieren gibt, aber
er hätte wohl NOCH mehr erwartet. Ich bin jedenfalls sehr zufrieden wie es jetzt ist, auch wenn die 12 Monate noch nicht
vorbei sind. Es verändert sich immer noch ein klein wenig etwas. Nur nicht mehr in dem großen Stil.
Die transplantierten Haare sind sogar dichter als mein eigenes Haar dahinter. Daher werde ich zwangsläufig nochmal ran müssen.
Ich habe die Gelegenheit genutzt, um ihm die Frage zu stellen, warum Ergebnisse unterschiedlich ausfallen können.
Unbeachtet dessen, dass eine schlechte Arbeit gemacht wird oder Grafts beschädigt werden, so
ist das Ergebnis auch personenabhängig. Wenn man 100% die gleiche Arbeit bei zwei Patienten leisten würde, so könnte das
Ergebnis trotzdem um bis zu 25% voneinander abweichen. Dies liegt an der Person selbst, seinem Lebensstil und auch an der
Durchblutung im Kopf. Da ist jeder unterschiedlich und dies führt zwangsläufig zu unterschiedlichen Ergebnissen.
Fand ich recht interessant und daher wollte ich es hier auch nochmals weitergeben.

Anbei mal ein paar Bilder aus Istanbul. Update der Haare folgt ....

 

 

 

Neues Video über den Verlauf meiner Haartransplantation und Elithairtransplant

 

Auch mein zweiter Besuch in der Türkei wurde von einer Kamera begleitet. Anbei das Video über das vorläufige Ergebnis meiner Haartransplantation.

 

Wer bin ich?

 

 

 

Mein Name ist Martin,

ich kümmere mich um die Seite myhairtransplant.de

 

Geboren bin ich 1981

und komme aus Saarburg.

 

Auf meiner Seite findest du Informationen zum Thema Haartransplantation und ich berichte ausführlich über meine eigene Haartransplantation.

 

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© Martin Rau